Feste Zähne an einem Tag: All on 6 im Oberkiefer
All on 4 (Feste Zähne an einem Tag)
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Das Prinzip

Das Prinzip »All-on-four« bezeichnet ein Spezialgebiet der zahnmedizinischen Implantologie und ermöglicht einen sofort belastbaren Zahnersatz auf standardmäßig vier Implantaten während nur einer Sitzung. Das Verfahren ist in der Regel nur bei einem überwiegend oder vollständig zahnlosen Unter- oder Oberkiefer eine Option – sie hängt von mehreren Voraussetzungen ab und ist nicht für jeden Patienten geeignet.

Was diese Art der Therapie genau umfasst, erklären wir Ihnen im folgenden Abschnitt. Ob eine Behandlung nach diesem so modernen wie effektiven Verfahren für Ihre individuelle Ausgangssituation eine optimale Lösung darstellt, dazu beraten wir Sie gerne im persönlichen Expertengespräch bei uns in der Zahnklinik.

Der Behandlungsablauf nach dem All-on-4®-Prinzip:

Wie jeder chirurgische Eingriff erfordert auch die Behandlung mit All-on-4® eine präzise Planung und Durchführung, damit jedes einzelne Zahnimplantat an seiner errechneten Position sitzt. Nur auf diese Weise kann ein langanhaltendes Ergebnis gewährleistet werden. Die Behandlung nach dem All-on-4®-Konzept lässt sich in vier Schritte einteilen: 

  1. Diagnostik und Implantatplanung
  2. Extraktion aller noch vorhandenen Zähne
  3. Implantation der All-on-4®-Zahnimplantate
  4. Sofortversorgung mit Zahnersatz

Diagnostik und Implantatplanung für das All-on-4®-Prinzip:

Da die gewinkelte Implantation der hinteren Zahnimplantate freihändig kaum möglich ist, wird der Zahnarzt bzw. Implantologe sowohl bei der Diagnostik als auch der Planung der gesamten Implantation von modernster Technik unterstützt. Mithilfe der digitalen Volumentomographie (DVT), einem dreidimensionalen Röntgenverfahren, wird zu Beginn der Kiefer geröntgt.

Auf Grundlage der gewonnenen Aufnahmen kann die aktuelle Zahnsituation sowie die spätere Einbringung der Implantate im Kiefer am Computer geplant werden, auch 3D-Implantatplanung genannt. Dabei ermöglicht das hochauflösende Bildgebungsverfahren die Analyse sowohl von Zähnen, Kieferknochen und umliegenden Blutgefäßen und Nervenverläufen und erlaubt eine exakte Bestimmung der vorhandenen Knochensubstanz, die Wahl der richtigen Implantatgröße sowie die funktionelle und ästhetische Anpassung der zukünftigen Zahnkronen an die Gesichtsstrukturen.

Basierend auf diesen Daten wird die virtuelle Planung 1:1 mittels einer hochpräzisen, dreidimensionalen Bohrschablone in die Realität umgesetzt. Diese Bohrschablone navigiert den Implantologen während des Eingriffs im Kiefer, in dem sie die genaue Position, Neigung und Durchmesser für das Implantat anzeigt. Man spricht daher auch von einer 3D-navigierten Implantation oder schablonengeführten Implantation.

Prä-OP Extraktion aller vorhandenen, nicht erhaltungswürdigen Zähne

Um das All-on-4® überhaupt zu realisieren, muss der Kiefer zahnlos sein. Nicht immer weisen Patienten bereits einen zahnlosen Kiefer auf, sodass die wenigen eigenen Zähne, die in der Regel nicht mehr erhaltungswürdig sind, entfernt werden müssen. Dies geschieht in der Regel unmittelbar vor der Implantation. Das heißt, die Entfernung der Restzähne findet im Rahmen der Implantation zeitgleich statt.

Implantat Insertion der All-on-4®-Implantate

Die schablonennavigierte Implantation ist besonders komfortabel und schonend, wodurch Schwellungen sowie Schmerzen minimiert werden. Mittels der erstellten 3D-Bohrschablone werden während des Eingriffs zunächst die vier oder sechs Bohrlöcher gesetzt, die später den Implantatkörper, also die künstliche Zahnwurzel, tragen und ihn fest im Kieferknochen einbetten.

Danach wird der Implantatkörper mit dem Implantataufbau (Abutment) verschraubt, der nun leicht aus dem Zahnfleisch herausragt. Der Implantataufbau dient dazu mit einem speziellen Befestigungsverfahren, das vergleichbar ist mit einem Druckknopfsystem, den Zahnersatz später fest und sicher zu halten. Anschließend wir die Sofortversorgung (ein festsitzendes Provisorium) jeweils an den vier Implantaten fest fixiert. In der Regel wird nach 3-4 Monaten das Provisorium durch die endgültige, festsitzende Brücke ersetzt.

Die gesamte Implantation sowie die Sofortversorgung mit provisorischem Zahnersatz lassen sich mit dem All-on-4®-Prinzip sicher und schnell planen und durchführen. Je nach Ausgangssituation ist die komplette Versorgung mit Zahnersatz in nur einer Sitzung möglich. Die gesamte Behandlungsdauer, angefangen bei der Diagnostik über die Einwachsphase bis hin zum endgültigen Anpassen des finalen Zahnersatzes kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Zahnersatzsofortversorgung

Bei der Sofortversorgung handelt es sich um eine festsitzende, rein implantatgetragene Brücke aus Kunststoff. Sie dient als Provisorium, bis der finale Zahnersatz fertig gestellt ist und wird im Anschluss an die Implantation mittels einem speziellen Druckknopfverfahrens mit den gesetzten Zahnimplantaten verbunden und ist sofort belastbar. Der verwendete Kunststoff (Composite) lässt sich der natürlichen Zahnfarbe anpassen und bietet eine optimale Funktionalität.

Jedoch kann er bei einer langfristigen Versorgung bestimmte Nachteile aufweisen, weshalb für den finalen Zahnersatz häufig auf die Herstellung einer festsitzenden Brücke mit der CAD-CAM-Technologie zurückgegriffen wird. Sie erlaubt eine computergestützte und damit hochpräzise Herstellung von vollkeramischem Zahnersatz. Diese Art der Versorgung erfüllt neben der dauerhaften Stabilität auch höchste ästhetische Ansprüche.

Vorteile einer Behandlung nach dem All-on-4®-Prinzip

  • stabil sitzender Zahnersatz
  • mehr Tragekomfort
  • bessere Aussprache
  • Planungssicherheit für Zahnarzt und Patient
  • Minimierung von Komplikationen
  • hohe Ästhetik
  • Sicherheit beim Essen und Sprechen
  • kein Herausnehmen zur Reinigung mehr nötig
  • keine schmerzhaften Druckstellen im Mund
  • Vorbeugung von Knochenabbau
  • attraktives Preis-Leistungsverhältnis
  • transparenter und leichter nachvollziehbarer Therapieplan
  • kürzere Behandlungsdauer und Einheilungszeit
  • flexible Behandlungsmöglichkeiten
  • wissenschaftlich bewährt und dokumentiert

Behandlung:

Ober- und Unterkiefer All in One Session

Alle Patienten, die in unserem Facharztzentrum nach dem All-on-4™ Konzept nach Prof. Dr. Paulo Maló behandelt werden, verbindet ein großer jahrelanger Leidensdruck. Besteht eine Behandlungsnotwendigkeit in beiden Kiefern, werden Ober- und Unterkiefer gleichzeitig in einer OP-Sitzung im Tiefschlaf (ITN) oder in Lachgas Sedierung behandelt und entsprechend mit Zahnersatz versorgt. Noch am selben Nachmittag werden die neuen Zahnbrücken auf den Implantaten verankert und der Patient ist bereits am Abend in der Lage, mit seinen neuen, schönen und festen Zähnen zu kauen und alle beliebigen weichen!!! Lebensmittel zu genießen.

Das All-on-4/All-on-6 Behandlungskonzept von Professor Dr. Paulo Maló ermöglicht es, unseren Patienten in kürzester Zeit ein außerordentlich großes Stück Lebensqualität, Wohlbefinden und Lebensfreude zurückzubringen mit der Ästhetik und Zahnfarbe wie es unsere Patienten sich wünschen. Hier beraten wir natürlich auch ausführlich. 

Risiken bei All-on-4®

Wie bei allen Implantatbehandlungen sind Wundheilungsstörungen möglich. Ernsthafte Risiken gehen von einer All-on-4®-Behandlung nicht aus. Allerdings hängt der Langzeiterfolg der Therapie hauptsächlich von der Mundhygiene ab. Deshalb sind sorgfältige Zahnpflege sowie regelmäßige Verlaufskontrollen beim Zahnarzt – mindestens zweimal im Jahr – entscheidend. Nur durch kontinuierliche Individualprophylaxe kann Entzündungen wie z.B. Periimplantitis effektiv vorgebeugt werden.

Zudem gibt es zwei Risikogruppen für Implantate: Raucher und Diabetes-Patienten. Im Vergleich zu anderen implantologischen Eingriffen, haben Raucher mit dem All-on-4®-Prinzip ein niedrigeres Komplikationsrisiko. Dennoch sind die Voraussetzungen als Raucher für eine dauerhafte Haltbarkeit der Implantate nicht optimal. Eine regelmäßige Kontrolle und Vorsorge im Rahmen einer Implantatprophylaxe beim behandelnden Zahnarzt ist daher von besonderer Wichtigkeit, um Implantatverlust vorzubeugen.

Zahnimplantate bei Diabetes sind heute keine Seltenheit mehr. Ein gut eingestellter Diabetes und ein fortgeschrittenes Lebensalter muss nicht per se ein Risiko darstellen. Durch eine enge Zusammenarbeit mit dem behandelnden Hausarzt sowie einer guten Mundhygiene des Patienten können die Risiken minimiert werden, so dass auch Diabetes-Patienten von den Vorteilen eines Implantats profitieren.

Auch bestimmte Medikamente wie z.B. Bisphosphonate, Herzerkrankungen oder schwere Störungen des Immunsystems können problematisch sein. In diesen Fällen sollte zuvor der behandelnde Hausarzt hinzugezogen werden. Im Falle einer vorausgegangenen Strahlenbehandlung des Kiefers wird empfohlen mindestens 1 Jahr mit der Implantation zu warten.

Wie setzen sich die Kosten einer All-on-4®-Behandlung zusammen:

Generell setzen sich die Kosten für eine Implantatversorgung mit All-on-4® aus den zahnärztlichen und den zahntechnischen Leistungen zusammen. Ihre Höhe ist davon abhängig, wie die gesundheitliche Ausgangssituation und wie umfangreich die Behandlung ist. Im Falle einer All-on-4®-Behandlung sind daher zu berechnen:

  • zahnärztliches Honorar
  • Diagnostik und Implantatplanung mit einem DVT-Röntgen
  • All-on-4®-Implantate
  • Fertigung einer Sofortversorgung
  • Fertigung des finalen Zahnersatzes
  • Sonstiges Material

Bei der Kostengestaltung spielen auch die persönlichen Bedürfnisse und Wünsche des Patienten eine tragende Rolle. Wer sich beispielsweise für vollkeramischen Zahnersatz entscheidet oder Allergien aufweist und daher auf allergiefreie Keramikimplantate zurückgreift, muss mit höheren Kosten rechnen.

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